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Ca. 25 am Bergbau unserer Gegend Interessierte trafen sich am Wochenende im Gebäude der ehemaligen Bergschule an Johann-von-Nassau-Schule. Dort wurden bis Anfang der 60er Jahre Bergbaubeamte ausgebildet.

 

Schulleiter Peter Reeh begrüßte die Anwesenden und gab einen Überblick zur aktuellen Schulsituation.

Zum Schulgebäude und zum heimischen Eisenerzbergbau hielt Uli Horch, ehemaliger Lehrer im Lahn-Dill-Kreis, einen interessanten Bildvortrag. Zeitzeugen aus dem Plenum ergänzten diesen durch ihre Erfahrungen.

Im Anschluss gab Michael Ferger einen Überblick über die Eisenhütten im Dillgebiet sowie zu Firmen, die daraus hervorgingen und bis heute unseren Industriestandort prägen.

 

Danach war das Gelände der Adolfshütte Thema des Vormittags. Emma Kempfer und Anna Schmitz, beide Absolventinnen des Studiums der Architektur in Darmstadt, zeigten eindrucksvoll im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten auf, wie eine Nutzung als Wohnraum oder als Gedenkstätte die vorhandenen Gebäude für kommende Generationen nachhaltig nutzbar machen könnten.

Anschließend informierte uns Günther Reeh, ebenfalls ehemalige Lehrkraft des Lahn-Dillkreises, über das Heimat- und Industriemuseum in Burg.

 

Otto Volk, Professor für Geschichte und Vorsitzender des Netzwerkes, hatte diesen erkenntnisreichen Vormittag an der Schule organisiert. Am Nachmittag stand noch eine Besichtigung der Adolfshütte auf dem Programm.

Die Feuerwehr Dillenburg feiert dieses Jahr ein Doppeljubiläum. Während die Freiwillige Feuerwehr 175 Jahre alt wird, feiert die Jugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen. Am 07.06.2024 lud die Feuerwehr Dillenburg zur „Feuerstunde“ ins Gemeindezentrum der FEG Dillenburg ein, um ihr Doppeljubiläum mit circa 200 geladenen Gästen zu feiern.
Den Beginn des Programms bildete ein Intro, das die Gäste in eine Zeitreise durch Feuerwehreinsätze, Übungen und Festlichkeiten der vergangenen Jahre schickte. Nach der Begrüßung durch unseren Bürgermeister Michael Lotz, den Schirmherr Dr. Felix Heusler und den stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Weyl, folgte zunächst eine persönliche Sichtweise durch Bürgermeister Michael Lotz. Nachdem der Ungarische Tanz durch Atsoju und Werner Gössl auf dem Klavier und der Marimba gespielt wurde, kam die Jugendfeuerwehr auf die Bühne.
Schnell stellte sich heraus, dass neben Nehle Michel auch andere Kinder unserer Schule Teil der Jugendfeuerwehr Dillenburg sind. In einem Video präsentierte sich die Jugendfeuerwehr und gewährte Einblicke in ihre Übungen, ihre persönlichen Sichtweisen auf die Jugendfeuerwehr, in besondere Veranstaltungen und auch in das erst kurz zurückliegende Zeltlager.
Im Anschluss daran kam es zu einem Ereignis, auf das wir als Schule ganz besonders stolz sein dürfen. Nehle Michel, die an unserer Schule derzeit eine 10. Realschulklasse besucht, stellte ihre Abschlusspräsentation vor und ging darin der Frage nach: „Welche Bedeutung hat die Jugendfeuerwehr für die Feuerwehr Dillenburg?“ Nachdem sie z.B. die Merkmale der Jugendfeuerwehr sowie die Geschichte der Jugendfeuerwehr erläuterte, kam sie zu dem Fazit, dass man in der Jugendfeuerwehr lebenspraktische Fähigkeiten erlernen und trainieren könne und dass diese eine wichtige Nachwuchsquelle und Vorbereitung für die Einsatzabteilung darstelle.
Ihr Mentor Georg Clöß hatte sie damals bei den Vorbereitungen auf ihre Präsentationsprüfung unterstützt und war auch an diesem Abend anwesend.
Im Anschluss an Nehles Präsentation kam es zu weiteren Grußworten, Sichtweisen, musikalischen Einlagen, einem ehrenden Gedenken, Dankesworten und auch einer Einladung zum Beisammensein mit Imbiss und guten Gesprächen. Hierbei entstand das Gruppenfoto, auf dem Nehle Michel unter anderem gemeinsam mit ihrem Mentor Georg Clöß und ihrem Schulleiter Peter Reeh zu sehen ist.
Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft weitere tolle Präsentationsprüfungen zu begleiten, derart starke Verbindungen einzugehen und dabei so viel über die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler zu lernen.