
Ein Abend voller Begegnungen, gemeinsamer Aktivitäten und gelebter Vielfalt: Rund 200 Gäste und Eltern folgten am späten Mittwochnachmittag der offenen Einladung der Johann-von-Nassau-Schule, um die Ergebnisse der Projekttage im Rahmen des Interkulturellen Monats des Lahn-Dill-Kreises kennenzulernen und gemeinsam zu feiern.
Im Mittelpunkt standen die Projekte, die von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 erarbeitet und umgesetzt wurden. Unterstützt wurden sie dabei von Jugendlichen der Klasse 9, die tatkräftig mithalfen und Verantwortung übernahmen. So wurde bereits bei der Vorbereitung und Durchführung deutlich, wie wertvoll Zusammenarbeit über Jahrgangsstufen hinweg sein kann.
Zum Auftakt präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit und gaben Einblicke in die vielfältigen Themen und kreativen Ideen, mit denen sie sich während der Projekttage beschäftigt hatten. Anschließend waren alle Gäste eingeladen, die Mitmachstände der verschiedenen Workshops zu besuchen, selbst aktiv zu werden und die kulinarischen Angebote zu genießen. Auch für die jüngeren Besucherinnen und Besucher gab es abwechslungsreiche Kinderangebote.
Ein besonderer Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die sich mit großem Engagement an der Gestaltung und Durchführung des Nachmittags beteiligten. Ebenso engagierten sich zahlreiche Mütter, die gemeinsam mit den Jugendlichen gekocht und damit wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten. Das gemeinsame Essen bot eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und kulinarische Vielfalt zu entdecken.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsam gestaltete Weltkugel. Die Schülerinnen und Schüler hatten die einzelnen Kontinente kreativ gestaltet und damit ein eindrucksvolles Symbol für die Vielfalt unserer Welt geschaffen. Die Kugel verdeutlichte anschaulich, wie unterschiedlich die Lebenswelten der Menschen sind und wie viele Möglichkeiten es gibt, voneinander zu lernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Organisiert wurde die Veranstaltung von einem engagierten Team um die Kollegin Onai Bazgar, das mit viel Einsatz die Präsentation der Projektergebnisse und das anschließende Begegnungsfest ermöglichte.
Interkulturelle Bildung als wichtiger Bestandteil des Schullebens
Interkulturelle Angebote sind für Schulen weit mehr als eine willkommene Abwechslung zum Unterricht. Sie schaffen Räume, in denen unterschiedliche Sprachen, Traditionen, Erfahrungen und Perspektiven sichtbar werden. Schülerinnen und Schüler lernen, andere Sichtweisen kennenzulernen, Vorurteile zu hinterfragen und respektvoll miteinander umzugehen. Damit leisten solche Angebote einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung, zur Stärkung sozialer Kompetenzen und zu einem friedlichen Zusammenleben.
Für die Johann-von-Nassau-Schule ist diese Arbeit besonders bedeutsam. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen familiären, sprachlichen und kulturellen Hintergründen gestalten den Schulalltag gemeinsam. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, voneinander zu lernen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich alle Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft angenommen fühlen und erfahren, dass sie mit ihren individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen zur Schulgemeinschaft gehören.
Gemeinsame Projekte und Begegnungen machen diese Werte im Alltag erlebbar. Wenn Jugendliche miteinander gestalten, kochen, präsentieren und feiern, entstehen Kontakte, die über den Unterricht hinausreichen. Die Zusammenarbeit zwischen den Klassen 6 und 9 zeigt zudem, wie jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler voneinander profitieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen können. Auch die Beteiligung der Eltern stärkt die Verbindung zwischen Schule und Familien und schafft Möglichkeiten für Austausch und gegenseitiges Verständnis.
Der Interkulturelle Monat des Lahn-Dill-Kreises bot einen passenden Rahmen, um diese Themen in den Mittelpunkt zu stellen und die Ergebnisse der schulischen Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Am Ende stand ein rundum gelungener Nachmittag und Abend, der eindrucksvoll zeigte, was durch gemeinsames Engagement entstehen kann. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Vielfalt nicht nur ein Thema ist, über das gesprochen werden sollte, sondern etwas, das im täglichen Miteinander gelebt werden kann.
Ein rundum schöner Abend voller Begegnungen und gelebter Vielfalt - und ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Offenheit und Zusammenhalt an der Johann-von-Nassau-Schule.

Einen besonderen Besuch erlebten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Johann-von-Nassau-Schule: Frau Vogt, eine erfahrene Fledermausexpertin, war zu Gast und brachte den Kindern die faszinierende Welt der Fledermäuse näher.
Mit viel Wissen und anschaulichen Erklärungen vermittelte sie wichtige Grundlagen über die geheimnisvollen Tiere. Dabei erfuhren die Kinder Interessantes über ihre Lebensweise, ihre besonderen Fähigkeiten und die Bedeutung der Fledermäuse für unsere Natur.
Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam und begeistert zu und zeigten großes Interesse an den spannenden Informationen. Der Besuch bot ihnen eine schöne Gelegenheit, mehr über diese besonderen Tiere zu erfahren und ein Bewusstsein für ihren Schutz zu entwickeln.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Vogt für den lehrreichen und interessanten Besuch, der den Kindern sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Wir begrüßen drei neue Praktikantinnen an der Johann-von-Nassau-Schule: Kim Kegel, Franziska Erner und Alina Klös absolvieren bei uns ihr achtwöchiges Praxissemester. Bis zum 11. Dezember 2026 erhalten sie Einblicke in unseren Schulalltag und sammeln praktische Erfahrungen im Unterricht.
Kim Kegel studiert die Fächer Arbeitslehre, Mathematik und Deutsch. Während ihres Praktikums wird sie von ihrer Mentorin Frau Gicklhorn begleitet.
Franziska Erner studiert Deutsch sowie die Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung. Ihre Mentorin ist Frau Triesch.
Auch Alina Klös studiert Deutsch sowie die Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung. Sie wird von ihrer Mentorin Frau Vorländer betreut.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen unseren drei Praktikantinnen eine spannende und bereichernde Zeit, viele wertvolle Erfahrungen und viel Freude an unserer Schule!

Neunzehn frühere Schülerinnen und Schüler des Einschulungsjahrganges 1972 haben sich anlässlich ihres 50-jährigen Grundschulabganges am Samstag, dem 12. September getroffen.
Schulleiter Peter Reeh führte die Gruppe mit viel Enthusiasmus, Engagement und großer Begeisterung für „seine“ im Umbau befindliche Schule durch ihre frühere Wirkungsstätte. Sehr beeindruckt waren alle von den baulichen Erneuerungen und eingebrachten klugen Ideen. Selbstverständlich und glücklicherweise hat sich in einem halben Jahrhundert fast alles verändert. Aber eben auch manche Sachen nicht. In den alten Klassenräumen der ehemaligen Hofgartenschule kamen doch die ein oder anderen Erinnerungen wieder zu Tage. Zum Beispiel erinnerten sich einige an die steinharten Gummibärchen, die es für besonders gut erledigte Hausaufgaben aus der Schublade des Pultes von Fräulein (auf diese Anrede bestand sie) Jüngst als Belohnung gab. Ebenso an die Schulküche und deren angrenzenden Raum, in der die Mädchen Handarbeitsunterricht bei Frau Berns genossen. Einen ebenfalls hohen Wiedererkennungswert hatte die frühere Aula - heute Musikraum. Dort wurde dann auch von Schulleiter Peter Reeh ein aktuelles Klassenfoto erstellt.
Derart eingestimmt und informiert ließen die früheren Klassenkameraden den restlichen Tag mit viel Redebedarf in der „Erbse“ ausklingen.





